06.11.2017 / Inland / Seite 5

Friedhofsruhe beenden

Flexibilisierung zugunsten des Kapitals oder der Arbeiter und Angestellten: DKP-Konferenz in Essen diskutiert Arbeitszeitverkürzung

Christoph Hentschel

Der Titel war Programm: »30 Stunden sind genug! – Für eine neue gewerkschaftliche Offensive zur Arbeitszeitverkürzung!« lautete das Motto einer Konferenz am Sonnabend im Haus der Essener Gewerkschaften. Rund 60 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik waren der Einladung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gefolgt. Die Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung sei mehr als der Wunsch nach einem schönen Leben, unterstrich Olaf Harms, Sekretär der DKP für Betriebs- und Gewerkschaftspolitik, in seiner Eröffnungsrede. Arbeitszeitverkürzung sei ein notwendiges Instrument um die Folgen der Digitalisierung im Interesse der Beschäftigten zu gestalten und für Menschen, die heute erwerbslos oder in befristeten und prekären Arbeitsverhältnissen seien, würdigere Arbeit zu schaffen. Dabei ginge es nicht nur um die Wochenstunden, sondern auch um die Lebensarbeitszeit.

Margareta Steinrücke von ATTAC Deutschland und Koordinatorin der Initiative »Arbeitszeitverkür...

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