03.11.2017 / Ausland / Seite 6

Zwischen Diplomatie und Militanz

Am Montag starb Dennis Banks. Er war seit den 1960er Jahren ein Aktivist gegen die Unterdrückung der nordamerikanischen Ureinwohner

Jürgen Heiser

Die Widerstandsbewegung der nordamerikanischen Ureinwohner hat einen ihrer beharrlichsten Vorkämpfer verloren. Dennis Banks vom Stamm der Ojibwe-Chippewa starb in der Nacht auf Montag in der Mayo Clinic in Rochester im Kreis seiner Familie und Freunde. Wie seine Tochter Tashina Banks Rama mitteilte, war der Tod des 80jährigen die Folge einer schweren Lungenentzündung, die er sich nach einer am 18. Oktober zunächst erfolgreich verlaufenen Operation am offenen Herzen zugezogen hatte.

Banks war 1968 Mitbegründer des »American Indian Movement« (AIM), das mit seinen Kampagnen die Tatsache des Völkermords an den Native Americans und ihre bis in die Gegenwart fortdauernde Unterdrückung in alle Welt trug. Getreu dem Titel »Ojibwe Warrior« seiner 2005 veröffentlichten Autobiographie sei Banks sein Leben lang als »unermüdlicher Kämpfer für die Sache der amerikanischen Indianer« eingetreten, hieß es im US-Blog Native News Online. Die New York Times stellte heraus, »...

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