Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. März 2019, Nr. 70
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
02.11.2017 / Inland / Seite 5

Gegen Konzerninteressen

»Kritische Mitglieder« des TTIP-Beirats des Wirtschaftsministeriums fordern von der neuen Regierung eine »faire Handelspolitik«

Stefan Thiel

Seit dem Regierungsantritt von US-Präsident Donald Trump Anfang des Jahres scheint es erst mal auf Eis zu liegen: das »Freihandelsabkommen« zwischen der EU und den USA, das Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass sich damit auch jegliche neoliberal ausgerichtete Handelspolitik von Seiten der BRD erledigt hätte. So behandeln just am heutigen Donnerstag die zukünftigen Regierungskoalitionäre von Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen ihrer Sondierungen den entsprechenden Themenkomplex »Handel«. Um diese nochmal zum Nachdenken zu animieren und um Alternativen zum neoliberalen Mainstream aufzuzeigen, stellten gestern in Berlin einige Mitgliedsorganisationen des TTIP-Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums ein eigenes Positionspapier zur künftigen deutschen Handelspolitik vor.

In dem seit 2014 bestehenden Beirat sitzen insgesamt 22 Vertreter von Kapitalverbänden, Gewerkschaften, Verbrauch...

Artikel-Länge: 4923 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €