Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
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28.10.2017 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Auf Lenins Spuren

Langer Weg zur letzten Ruhe. Russland beherbergt viele Museen, die an den Revolutionär ­erinnern

Alexandre Sladkevich

Es wird kaum übertrieben sein, zu behaupten, dass Wladimir Iljitsch Lenin auf dem Weg zum Begründer und Regierungschef der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik und danach der Sowjetunion die halbe Welt durchquerte. Schon am Anfang seiner politischen Tätigkeit bereiste Lenin mehrere Monate lang Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Er besuchte im Jahre 1895 auch Berlin, wo er unter anderem an einer Arbeiterversammlung teilnahm.

1897 wurde er für drei Jahre nach Schuschenskoje in Südsibirien verbannt. Nach zweiwöchiger Fahrt mit dem Zug erreichte er Krasnojarsk in Sibirien. Danach wurde er mit dem Dampfschiff »Swjatitel Nikolai« über den Jenissei nach Minussinsk befördert. Nach knapp einwöchiger Reise stieg er dort in eine Telege, einen schlichten Pferdewagen, und erreichte endlich die Siedlung Schuschenskoje.

Anfangs lebte Lenin im Haus des Bauern Apollon Syrjanow. Als 1898 Nadeschda Krupskaja und ihre Mutter Jelisaweta zu Lenin kamen, ...

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