21.10.2017 / Abgeschrieben / Seite 8

Zweifelhafte Investments

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) äußerte sich am Freitag zu Recherchen, nach denen das Preisgeld für ihre mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation auch aus Investments in deren Hersteller stammt:

Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin ICAN will mit der Nobelpreis-Stiftung zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass ihr Vermögen nicht in Atomwaffenhersteller investiert wird. Nach aktuellen Recherchen der NGO »Facing Finance« sowie des ZDF fließt Geld der Stiftung über Indexfonds auch an viele Unternehmen, die Atomwaffen produzieren. Die Nobel-Stiftung hat erklärt, dass sie bereits begonnen habe, nachhaltige Alternativen zu finden.

Sascha Hach, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland, erklärt dazu: »Wir erwarten von der Nobelpreis-Stiftung, dass auch bei der Anlage des Geldes darauf geachtet wird, dass sie dem Frieden und der Abrüstung dient. Es darf deshalb nicht in Atomwaffen investiert werden. Diese Massen...

Artikel-Länge: 3412 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe