21.10.2017 / Inland / Seite 5

Lufthansa drückt Löhne

Air-Berlin-Piloten drohen bei Eurowings Gehaltseinbußen von über 40 Prozent. Ihr Chef ist hingegen gut abgesichert

Stefan Thiel

Sollten sich Piloten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin dazu entscheiden, zum Lufthansa-Tochterunternehmen Eurowings zu wechseln, müssen sie mit Gehaltseinbußen von mehr als 40 Prozent rechnen. Das berichtete die Tageszeitung Die Welt am Freitag unter Berufung auf eine interne Studie der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit. Zudem liege dem Blatt ein Entwurf der Eurowings-Geschäftsführung für einen Gehaltstarifvertrag vor, der belege, wie das Unternehmen die Löhne der ehemaligen Air-Berlin-Piloten drücken wolle.

Cockpit hatte im September die Pilotengehälter bei Air Berlin mit den entsprechenden Vergütungen bei Eurowings, Condor und der britischen Easyjet verglichen und war zu dem Ergebnis gekommen, dass Eurowings unter den deutschen Ferienfliegern die niedrigsten Löhne zahlt.

In der vergangenen Woche hatte sich die Deutsche Lufthansa AG mit Air Berlin auf den Kauf eines Großteils des insolventen Unternehmens geeinigt. Der deutsche Branchenpri...

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