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20.10.2017 / Feminismus / Seite 15

Kein Frieden ohne Frauen

Konferenz in Myanmar: Weibliche Beteiligung an Verhandlungen völlig unzureichend

Thomas Berger, Yangon

Welche Rolle können Frauen im Friedensprozess Myanmars spielen? Mit diesem Thema hat sich Ende vergangener Woche eine Konferenz in Yangon, der größten Stadt des Landes, beschäftigt. Eingeladen hatten die einheimische Nichtregierungsorganisation Ar Yone Oo’s Social Development Association und ihr norwegischer Partner, das Peace Research Institute Oslo. Quintessenz des sechsstündigen Austausches war, dass der Einfluss von Frauen auf den Verhandlungsprozess zwischen der neuen Regierung unter der faktischen Führung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und den Rebellenbewegungen der ethnischen Minderheiten zwar zuletzt gewachsen ist. Der Anteil der weiblichen Teilnehmer an Friedenskonferenzen stieg in den letzten beiden Jahren von sieben auf 13 bis 14 Prozent. Das zeigt aber auch, dass die Männer noch immer klar die Gespräche dominieren. Dafür sorgen schon die zentralen Regularien. Sie sehen vor, dass je fünf Delegierte aus der höchsten Führungseben...

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