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20.10.2017 / Inland / Seite 5

Müll als Profitquelle

Privatisierte Stadtreinigung in Bremerhaven erhöht Abfallgebühren. Bremen ­verscherbelt seine Infrastruktur

Simon Zeise

Bremerhaven-Lehe gilt als ärmster Stadtteil Deutschlands. Ganze Häuserzeilen sind bereits unbewohnt. Laut einer Erhebung des Inkassodienstleisters Creditreform sind dort 37 Prozent der Bewohner überschuldet. Das sich die Situation bessern wird, ist unwahrscheinlich.

Im Gegenteil: Medienberichten vom Mittwoch zufolge werden die Abfallgebühren in Bremerhaven um 6,5 Prozent angehoben. »Ohne Gebührenanhebung keine kostendeckende Restmüllabfuhr«, sagte ein Magistratssprecher zu Radio Bremen. Zuletzt hatte es 2009 einen Anstieg der Gebühren gegeben. Damals waren sie um 27 Prozent erhöht worden. Der Mieterschutzbund warnte vor dem Preisanstieg: Die Nebenkosten würden dadurch immer mehr zu einer zweiten Miete.

Nelson Janßen aus Bremerhaven, Abgeordneter der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, kritisierte die Entscheidung am Mittwoch: Die öffentliche Daseinsvorsorge im Bereich Abwasser, Müllabfuhr und Energieversorgung gehöre in die öffentliche Hand...

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