17.10.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Hausmacht in Schiphol

Sanfte Verwarnung von Verbraucherbehörde: Niederländische Fluggesellschaft KLM soll Konkurrenz auf heimischem Luftdrehkreuz minimiert haben

Gerrit Hoekman

Keine Business-Lounge für Emirates, keine Basis für Easy Jet – der Betreiber des Amsterdamer Flughafens Schiphol und die Fluggesellschaft KLM (Koninklijke Luchtvaart Maatschappij) haben seit 2013 einiges versucht, um die Konkurrenz auf dem nach Passagierzahlen drittgrößten Airport in Europa (nach London-Heathrow und Paris-»Charles de Gaulle«) klein zu halten. Das hat eine Untersuchung der Verbraucherschutzbehörde »Autoriteit Consument en Markt« (ACM) ergeben. Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums überwacht sie den Wettbewerb in den Niederlanden. Sie beklagt in einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Dokument Absprachen zwischen der KLM und Schiphol, »die zu einer Abschwächung der Konkurrenz (…) und Nachteilen für Passagiere führen können«.

Die Betreiber des Flughafens, der zugleich die Funktion als Drehkreuz in Europa hat, und die Fluggesellschaft schlossen sich regelmäßig kurz, wenn ein Konkurrent seine Präsenz in Schiphol ausbauen wollte. Die ...

Artikel-Länge: 5072 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe