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17.10.2017 / Ausland / Seite 7

Mexiko hilft sich selbst

Nach Erdbeben vermisst die Bevölkerung Unterstützung des Staates. Der feiert sich trotzdem

Jan Schwab

Zwei starke Erdbeben erschütterten im vergangenen September Mexiko und rissen Hunderte Menschen in den Tod. Die Infrastruktur ist stark beschädigt, zahlreiche Häuser stürzten ein, Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Das erste Beben, das sich mit einer Stärke von 8,2 vor der Küste des südmexikanischen Bundesstaats Chiapas ereignete, löste gleichzeitig einen Tsunami aus, der weite Küstenabschnitte verwüstete. In Chiapas und den benachbarten Bundesstaaten Oaxaca und Tabasco starben insgesamt 100 Menschen. Die Zerstörungen durch das zweite Beben, das sich am 19. September mit einer Stärke von 7,1 und Epizentrum im Bundesstaat Puebla ereignete, reichten bis in die Hauptstadt Mexiko-Stadt. Während allein dort bis zu 40 Gebäude sofort einstürzten und bis zu 200 Häuser schwer beschädigt wurden, sind in den südlichen Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas nach Regierungsangaben mehr als 120.000 Häuser zerstört worden. Insgesamt starben durch das Landbeben in ganz Me...

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