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11.10.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schmierige Geschäfte

Korruptionsskandal bei der Airbus Group. Ermittlungen in ­mehreren Ländern.

Ralf Wurzbacher

Reißender Flugzeugabsatz, günstige Wechselkurse – seit ein paar Jahren laufen die Geschäfte der Airbus Group wie geschmiert. Tatsächlich waren sie das auch. Um die Profite in die Höhe zu treiben, wurde beim deutsch-französisch-spanischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern in der Vergangenheit offenbar mit krimineller Energie nachgeholfen. Die Liste der Vorwürfe gegen das EU-»Vorzeigeunternehmen« ist lang: Schmiergeldzahlungen, schwarze Kassen, Untreue, Briefkastenfirmen, dubiose Berater. Gleich in mehreren Ländern wird gegen Airbus staatsanwaltlich ermittelt. In Hunderten Fällen sollen Gelder in dreistelliger Millionenhöhe über dunkle Kanäle an Abnehmer auf staatlichen Posten geflossen sein. Einer will von all dem lange nichts mitbekommen haben: Konzernboss Thomas »Tom« Enders.

In einem Brandbrief an die rund 133.000 Beschäftigten hat der Vorstandsvorsitzende die Belegschaft am Freitag auf harte Zeiten eingeschworen. »Keep calm and carry on«, schrieb er darin...

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