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14.10.2017 / Inland / Seite 8

»Strom zu Unrecht als kostengünstig bezeichnet«

Studie beleuchtet versteckten Preis der ­konventionellen Energieträger etwa durch Folgekosten. Gespräch mit Rupert Wronski

Wolfgang Pomrehn

40 Cent kosten, hat eine jüngst von Ihnen erstellte Studie ergeben. Wie kommen Sie auf einen derart hohen Betrag?

Wir haben uns in der Neuauflage von »Was Strom wirklich kostet« die versteckten Kosten der konventionellen Energieträger, also produziert von Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken, angeschaut. Das sind vor allem staatliche Förderungen in Form von Steuervergünstigungen und Finanzhilfen, aber auch die Folgekosten für Umwelt, Klima und Gesundheit. Das haben wir auf die Stromrechnung der Verbraucher umgelegt. Das würde den Preis heute um rund elf Cent pro Kilowattstunde erhöhen. In der vorliegenden Studie haben wir im Interesse einer besseren Vergleichbarkeit die versteckten Kosten der Konventionellen nur auf jene etwa 350 Milliarden von insgesamt rund 500 Milliarden Kilowattstunden des Verbrauchs umgelegt, auf die die Umlage für die erneuerbaren Energieträger, die sogenannte EEG-Umlage, erhoben wird.

Sind auch die sogenannten Ewigkeitskosten des Bergb...

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