16.10.2017 / Feuilleton / Seite 11

Von oben herab

Sie schlagen wieder zu: Die Frankfurter Buchmesse 2017 war ein voller Erfolg für die Rechten und ihre Verlage

Christof Meueler/Peter Merg

Brezel 1,50, Käsebrezel 2,50 Euro – die Frankfurter Buchmesse wirkt wie immer. So übertrieben wie der riesige ARD-Stand, den man beim Eingang zu durchqueren hat. Dort lassen sich erwachsene Menschen dazu hinreißen, Kleinkinderaufgaben zu erfüllen, indem sie quaderförmige Sitzkissen zu einem achtteiligen ARD-Mosaik anordnen – unter Anleitung. Unterdessen redet Ulrich Wickert irgendwelchen Kram über das diesjährige Ehrengastland Frankreich. »Warum ist Angela Merkel nicht eine von uns?« habe das Magazin Le Point auf derTitelseite gefragt. In Frankfurt wird das Ehrengastland in einer Halle präsentiert, die wie ein IKEA-Kaufhaus anmutet.

Draußen auf der Bühne führt Udo Lindenberg samt Band eine »Buchsingung« durch für einen Bildband seiner Freundin Tine Acke mit Fotos von ihm. Noch weiter draußen, auf der »Gegenbuchmasse« streiten sich die Linken unproduktiv über Israel und Palästina, der Papyrossa-Verlag wird bei seiner Veranstaltung zum Thema von »Antideu...

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