16.10.2017 / Ansichten / Seite 8

Wenig Grund zur Hoffnung

Trump gegen Teheran

Knut Mellenthin

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar erscheinen die USA weltweit zunehmend isoliert. Durch die Kriegsrede gegen den Iran, die der Präsident am Freitag hielt, hat sich dieser Trend noch verstärkt. »Wir sind besorgt angesichts der möglichen Auswirkungen«, bekundeten die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und Großbritannien noch am selben Tag in einer gemeinsamen Erklärung.

Das Wiener Abkommen mit dem Iran, das Trump schon während des Wahlkampfs schärfstens abgelehnt hatte und das er offenbar demontieren will, sei »in unserem gemeinsamen nationalen Sicherheitsinteresse«, heißt es in der Stellungnahme der drei europäischen Regierungen. Die für die Überwachung nuklearer Anlagen zuständige Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) habe mehrfach bestätigt, dass der Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen – englisch abgekürzt JCPOA – erfüllt. »Wir ermuntern daher d...

Artikel-Länge: 2803 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe