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16.10.2017 / Ausland / Seite 7

Weichgespülte Opposition

Ein halbes Jahr vor der Wahl haben Ungarns Sozialdemokraten ihren Spitzenkandidaten verloren

Matthias István Köhler

Ein halbes Jahr vor den Parlamentswahlen in Ungarn droht die Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) vollkommen von der politischen Bühne zu verschwinden. Fraktionschef Bertalan Tóth kündigte am vergangenen Mittwoch an, die Partei werde sich bis zu den Wahlen nicht mehr an der Parlamentsarbeit beteiligen. Ihre »Konfrontationskampagne« jedoch wolle sie weiterführen, das heißt die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán mit ihren Verfehlungen bei den Themen Gesundheit, Bildung und Soziales und das von ihr betriebene »staatlich organisierten Mafianetzwerk« bloßstellen. Die Partei werde außerparlamentarische »Landteilversammlungen« abhalten, zu denen auch zivilgesellschaftliche Organisationen und linksliberale Intellektuelle erwartet werden, teilte die sozialdemokratische Népszava mit.

Die größte linke Oppositionspartei Ungarns muss sich wieder neu aufstellen, nachdem Anfang Oktober ihr Spitzendkandidat für die Parlamentswahlen László Bot...

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