Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Januar 2020, Nr. 19
Die junge Welt wird von 2218 GenossInnen herausgegeben
16.10.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Stelldichein für Spekulanten

Internationaler Währungsfonds feiert auf Jahrestagung den Aufschwung der Weltwirtschaft, warnt aber vor steigender Verschuldung in China

Simon Zeise

Genug gemäkelt. Aus Sicht der Bundesregierung ist der Internationale Währungsfonds (IWF) endlich auf Linie gebracht. Weil sich die Lage der Weltwirtschaft verbessert habe, setze der IWF auf »Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen«, hieß es am Montag in Berlin im Finanzministerium, kurz vor dem Beginn der IWF-Jahrestagung in Washington, die von Freitag bis Sonntag stattfand.

Seit Monaten mahnt IWF-Chefin Christine Lagarde Schuldenerleichterungen für Griechenland an, die Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) strikt ablehnt. Auch die deutschen exzessiven Handelsüberschüsse und die zu niedrigen Löhne hierzulande hält der IWF für wachstumshemmend.

Insgesamt ist der IWF zufrieden mit der ökonomischen Entwicklung. Drei Viertel der Weltwirtschaft befänden sich im Aufschwung, sagte Lagarde am Donnerstag, dies sei die umfassendste Erholung seit zehn Jahren. Um 3,6 Prozent werde das globale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wachsen, meinen die Ökonome...

Artikel-Länge: 3301 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €