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10.10.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Indiens Motor stottert

Wachstumsrückgang und soziale Verwerfungen: Nach Währungs- und Steuerreform wird Kritik an Premier Modi auch aus eigenem Lager lauter

Thomas Berger

Erfolgreiche Wirtschaftspolitik geht anders. Das jedenfalls bescheinigten Opposition und Medien Indiens Premier Narendra Modi in den vergangenen Monaten. Er bekommt mit seinen »Reformen« von oben jetzt auch Gegenwind aus den eigenen Reihen. In den vergangenen Tagen kritisierten ihn Arun Shourie und Yashwant Sinha wegen eines stark gesunkenen Wirtschaftswachstums scharf.

Beide Politiker zählten einst zu den Schwergewichten der hindunationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP). Sie waren in der früheren BJP-Regierung unter Atal Bihari Vajpayee (bis 2004) zeitweise Privatisierungs- bzw. Finanzminister. In der Tageszeitung Indian Express diagnostizierte Sinha am 5. Oktober ein »ökonomisches Chaos« im Lande. Sein einstiger Ministerkollege sieht die Währungsreform Modis als Kardinalfehler und moniert zahlreiche andere falsche Entscheidungen. Shourie nannte die Nacht-und-Nebel-Aktion vom 8. November 2016 das »größte Geldwäscheprogramm aller Zeiten, erdacht und...

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