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10.10.2017 / Inland / Seite 5

Streit über Stahlschwemme

Bundesregierung lädt angesichts drohender US-Strafzölle auf chinesische und europäische Stahlimporte zum Krisengipfel

Bernd Müller

Angesichts der enormen Überkapazitäten auf dem globalen Stahlmarkt und der Drohung der US-amerikanischen Regierung, Stahlimporte mit Strafzöllen zu belegen, lädt die Bundesregierung zu einem Stahlkrisengipfel ein. Die großen stahlproduzierenden Länder wollen Ende November über die Krise der Branche beraten, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am Freitag. Die Konferenz war bereits beim Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G 20) in Hamburg im Juli ins Auge gefasst worden.

Die Wirtschaftswoche sprach in einem Vorabbericht am Freitag von einem »Welt-Stahlkrisengipfel« in Berlin. »Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie wir Überkapazitäten auf den Weltmärkten verhindern und fairen Wettbewerb garantieren«, sagte Matthias Machnig, Staatssekretär im BMWi dem Magazin. Das Ziel sei, »neue Strafzölle für unsere Unternehmen zu verhindern«. Die US-Regierung hatte ihre Pläne für weitere Zwangsmaßnahmen, auch gegen deutsche Unternehmen wie ...

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