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09.10.2017 / Inland / Seite 5

Union auf Rechtskurs

CDU und CSU suchen gemeinsame Basis für Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen. Nachwuchs dringt auf »Obergrenze« bei Aufnahme Geflüchteter

Jana Frielinghaus

Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Stanislaw Tillich und Reiner Haseloff, hatten nach der Schlappe der Christdemokraten bei der Bundestagswahl den Aufschlag gemacht, dieses Wochenende legte die Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) nach. Auf deren »Deutschlandtag« in Dresden forderten unter anderem CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn und Noch-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eine »Aufarbeitung« des miserablen Wahlergebnisses der Schwesterparteien – und zugleich einen strikten Kurs der Abwehr von Flüchtlingen. Spahn, parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, sagte in Dresden, die Union müsse sich offen mit den »Ängsten der Menschen« auseinandersetzen. Dies betreffe auch die Kriminalität und das Gefühl bei einigen, Flüchtlinge würden nach »vier Wochen im Land« genauso viele staatliche Leistungen erhalten wie sie selbst.

Am Sonntag kamen Spitzenpolitiker von CDU und CSU in Berlin zu einem von den Nachrichte...

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