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09.10.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Sie können ein Menschenleben nicht ersetzen«

Kirchliche Hilfsorganisationen und DGB fordern Einsatz der Bundesregierung für Einhaltung der Arbeitsstandards ­weltweit. Gespräch mit Matthias Rabbe

Claudia Wrobel

Ihr Verband Katholische Arbeitnehmerbewegung fordert gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und kirchlichen Hilfsorganisationen die Bundesregierung anlässlich des gerade am Sonnabend begangenen»Welttags für menschenwürdige Arbeit« auf, »konkrete Schritte zur Sicherung der Menschenwürde in der Wirtschaft hierzulande und weltweit« zu vereinbaren und im Koalitionsvertrag festzuschreiben. Bislang hat die deutsche Regierung vor allem auf Selbstverpflichtungen gesetzt. Warum hat das nicht funktioniert?

Die Wirtschaft versucht immer, so günstig wie möglich zu produzieren und setzt sich dafür auch über Regeln hinweg. Bei Selbstverpflichtungen finden häufig keine unabhängigen Kontrollen statt, denken Sie nur an die Textilindustrie. Diese wurden nicht zugelassen, statt dessen wurden eigene Labels erfunden. Aber Unfälle passieren weiter. Wenn wir in der Textilindustrie bleiben, erinnern wir uns dort an besonders schwere Unfälle in den vergangenen Jahren. Jede...

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