07.10.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Wort gehalten

Nach dem Hurrikan »Irma« versprach Kubas Regierung, niemanden im Stich zu lassen. Das wurde erfüllt

Volker Hermsdorf

Einen Monat nach Durchzug des Hurrikans »Irma« konnten in Kuba große Teile der Infrastruktur wiederhergestellt werden. Die meisten Städte und Ortschaften haben Strom. Kraftwerke und Solaranlagen sind instand gesetzt, Wasserleitungen wurden repariert. Und das Wichtigste: Beschädigte Häuser werden schnell wieder bewohnbar gemacht, zerstörte an derselben oder anderer Stelle erneut aufgebaut.

»Als ich mitbekam, wie der Monstersturm große Teile unseres Landes verwüstete und unser Haus beschädigte, sagte ich zu meiner Frau Ledisley: Warte nur ab, das wird jetzt lange dauern«, erzählte Javier Vázquez Montes de Oca in der Küstenstadt Remedios einem Reporter der Tageszeitung Granma. Doch zu seinem Erstaunen habe Nitza Carvajal, die Abgeordnete des Stadtteils im Kommunalparlament, schon am nächsten Tag das Haus besichtigt. Dann sei eine Kommission des Wohnungsamtes erschienen, um die Schäden zu begutachten und kurz darauf habe er sich bereits das Material für die R...

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