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30.09.2017 / Titel / Seite 1

Einheitsfront mit Nahles

SPD-Fraktionschefin entdeckt ihre soziale Ader und flirtet mit der Linkspartei. Die ist dafür nicht unempfänglich

Stefan Huth

Jamaika und die Folgen: Nachdem mit den jüngsten Bundestagswahlen nicht nur die »große Koalition«, sondern auch die letzten Blütenträume von »Rot-Rot-Grün« geplatzt sind, besinnt sich die SPD in ihrer Not auf sozialdemokratische Traditionen und wird regelrecht radikal. Mit ihrer künftigen Rolle als Partei in der Opposition, wo es wenig kostet, gewinnt das Projekt »Andrea 2021« jetzt Konturen: der Plan, die ehemalige SPD-Generalsekretärin und Bundesarbeitsministerin bei den nächsten Parlamentswahlen als Kanzlerkandidatin ins Rennen zu schicken. Mit erneuerter Programmatik, die der in neoliberaler »Regierungsverantwortung« verschlissenen Sozialdemokratie neues Leben einhauchen soll, versteht sich. Dem Spiegel, der entsprechende Konzeptionen bereits im Herbst 2015 thematisiert hatte, signalisierte die neue Fraktionsvorsitzende am Freitag: »Die SPD muss wieder lernen, den Kapitalismus zu verstehen und, wo nötig, scharf zu kritisieren.« Wenn die Partei in vier...

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