19.09.2017 / Feuilleton / Seite 10

Für die Underdogs

Am Wochenende fand das 11. Dean-Reed-Treffen in Berlin statt

Tom Keltner

Dean Reed war ein US-amerikanischer Musiker, Entertainer und Schauspieler, der lange in der DDR lebte und dort 1986 auch starb. »Ist es gerechtfertigt, ihn noch immer zu ehren?«, fragte der US-amerikanische Publizst Victor Grossman, der 1952 in die DDR übersiedelte, beim 11. De an-Reed-Treffen, das am Wochenende im Berliner Kino Babylon (Mitte) stattfand. Und er nannte in seiner Rede Gründe, warum die Erinnerung an Reed heute noch höchst relevant bleibt. Vor allem war da dessen Internationalismus – er nahm Anteil an den Leiden und Kämpfen der Underdogs in aller Welt, ob in Argentinien, Brasilien oder Chile. Nicht selbstverständlich für einen »Cowboy-Typen«, der aus dem rückständigen US-Staat Colorado kam.

Dean Reed, so Victor Grossman, war ein Romantiker und auch ein Showman. Manche Kenntnisse, Gewohnheiten und Züge aus Hollywood, wo seine Schauspielkarriere begonnen hatte, streifte er nie ab, setzte sie aber stets für die »gute Sache« ein. So wusch er 19...

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