Gegründet 1947 Dienstag, 19. November 2019, Nr. 269
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
19.09.2017 / Feuilleton / Seite 10

Für die Underdogs

Am Wochenende fand das 11. Dean-Reed-Treffen in Berlin statt

Tom Keltner

Dean Reed war ein US-amerikanischer Musiker, Entertainer und Schauspieler, der lange in der DDR lebte und dort 1986 auch starb. »Ist es gerechtfertigt, ihn noch immer zu ehren?«, fragte der US-amerikanische Publizst Victor Grossman, der 1952 in die DDR übersiedelte, beim 11. De an-Reed-Treffen, das am Wochenende im Berliner Kino Babylon (Mitte) stattfand. Und er nannte in seiner Rede Gründe, warum die Erinnerung an Reed heute noch höchst relevant bleibt. Vor allem war da dessen Internationalismus – er nahm Anteil an den Leiden und Kämpfen der Underdogs in aller Welt, ob in Argentinien, Brasilien oder Chile. Nicht selbstverständlich für einen »Cowboy-Typen«, der aus dem rückständigen US-Staat Colorado kam.

Dean Reed, so Victor Grossman, war ein Romantiker und auch ein Showman. Manche Kenntnisse, Gewohnheiten und Züge aus Hollywood, wo seine Schauspielkarriere begonnen hatte, streifte er nie ab, setzte sie aber stets für die »gute Sache« ein. So wusch er 19...

Artikel-Länge: 3853 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €