16.09.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Hoffnung für Havanna

Briefe von der Karibikinsel schildern das Leid nach Hurrikan »Irma«. Aber die Bevölkerung hält zusammen

Volker Hermsdorf

Kuba liegt auf der bevorzugten Route atlantischer Wirbelstürme. Zu den gefährlichsten gehörte der Hurrikan »Flora« im Oktober 1963, an den ältere Kubaner sich mit Schrecken erinnern. Vier Tage wütete der Sturm im Land und hinterließ 1.750 Tote. In den letzten Jahren suchten »Sandy« (2012) und »Matthew« (2016) die Insel heim. Wirbelsturm »Sandy« forderte dort elf Menschenopfer und verursachte wie »Matthew« gewaltige Sachschäden. Jetzt schlug »Irma« zu, mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 370 Stundenkilometern und einer Ausdehnung von mehr als 600 Kilometern. Es war der stärkste Hurrikan in dieser Region seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit »Irma« hatte auch zum ersten Mal seit 1932 wieder ein Sturm der höchsten Kategorie fünf die Insel getroffen. Von Freitag bis Sonntag war der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde von Ost nach West quer über das Land gezogen und schwerste Sachschäden verursacht. Zehn Menschen wurden da...

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