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16.09.2017 / Ausland / Seite 8

»Grüne kämpfen nicht für soziale Alternative«

Österreich: Junge Grüne treten mit der KPÖ zur Wahl an. Andere Parteien hetzen gegen Geflüchtete. Gespräch mit Flora Petrik

Simon Loidl

Am 15. Oktober stehen in Österreich Neuwahlen an, nachdem die bestehende Koalition aus SPÖ und der konservativen ÖVP faktisch zerbrochen ist. Sie treten mit der Liste »KPÖ Plus« an, einem Zusammenschluss von Kommunisten und der Grünen Jugend. Warum soll jemand bei den Natio­nalratswahlen eine KP wählen, auf deren zweitem Listenplatz mit Ihnen eine Grüne kandidiert?

Ich würde mich nicht mehr als »Grüne« bezeichnen, auch wenn die Grundwerte immer noch dieselben sind, die ich innerhalb der grünen Bewegung vertreten habe. Dort habe ich mich für soziale, feministische, antirassistische Politik eingesetzt. Klar ist aber, dass die Grünen als Partei keine Möglichkeit mehr bieten, wenn man für eine soziale Alternative kämpfen will. Alle Parteien rutschen nach rechts, und wir als KPÖ Plus sind die einzigen, die sagen: Da machen wir nicht mit.

Als was sehen Sie sich heute, wenn nicht mehr als Grüne?

Ich würde mich als Kämpferin für eine solidarische Gesellschaft bez...

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