15.09.2017 / Feminismus / Seite 15

Mediziner gegen Selbstbestimmung

Wissenschaftlerinnen sehen Schlüsselrolle von Ärzten in neuen Strategien der »Lebensschützer«

Jana Frielinghaus

Wenn morgen mehrere tausend Abtreibungsgegner und Antifeministen durch Berlin ziehen (siehe dazu auch jW vom 6.9.), werden erneut Ärzte unter den Teilnehmern sein. Und auf einer vom »Bundesverband Lebensrecht« ebenfalls organisierten Fachtagung unter dem Titel »Bioethik und Menschenwürde« am heutigen Freitag in Berlin ist einer der Hauptreferenten Paul Cullen. Der Professor ist Vorsitzender der Organisation »Ärzte für das Leben«. Mit der Bedeutung, die Leute wie Cullen und insbesondere Gynäkologen und Psychotherapeuten für die sogenannte Lebensschutzbewegung haben, hat sich Eike Sanders in Zusammenarbeit mit Kirsten Achtelik und Ulli Jentsch intensiv befasst. In einer Studie, die voraussichtlich im Oktober veröffentlicht wird, analysieren sie »medizinethische Strategien« der europa- und weltweit professionell organisierten Abtreibungsgegner.

Mediziner, die sich weigern, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen, nehmen in der Bewegung eine Schlüsselfunktion...

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