13.09.2017 / Inland / Seite 4

»Hightechland Deutschland«

Forschungsministerin Wanka feiert OECD-Bildungsbericht. DGB beklagt lange Liste an Baustellen. Herkunft weiter entscheidend für Erfolg in Schule und Beruf

Ralf Wurzbacher

Wenn die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Deutschlands Kitas, Schulen und Hochschulen Fortschritte bescheinigt, dann muss das nichts Gutes bedeuten. Der Club der weltweit führenden Industrienationen begreift Bildungserfolg als etwas, das sich an Kriterien wie Wettbewerb, Leistung und Effizienz messen lassen muss. Was am Ende zählt ist, dass der Schulabgänger, Azubi oder Student in irgendeinem Job landet und dem Staat nicht auf der Tasche liegt. Das soll sich die Politik auch gerne etwas kosten lassen, solange der »Output« an verwertbarem Humankapital die Ausgaben rechtfertigt.

Deutschland ist in dieser Hinsicht offenbar auf einem guten Weg. Während es vor noch gar nicht langer Zeit regelmäßig Prügel von den OECD-»Experten« setzte, geriet deren Urteil in jüngeren Jahren immer milder. Auch bei der Vorstellung des neuesten Updates der Studie »Bildung auf einen Blick« am Dienstag in Berlin gab es für die sogenannte Bildun...

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