11.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Russlands asiatische Wende

»Östliches Wirtschaftsforum« in Wladiwostok verspricht Milliardeninvestitionen, macht aber auch Defizite deutlich

Reinhard Lauterbach

Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche blickte Russland in seinen Fernöstlichen Föderationskreis. Im Gebäude der »Fernöstlichen Föderationsuniversität« auf einer Insel vor Wladiwostok fand zum dritten Mal das »Östliche Wirtschaftsforum« statt. Neben dem Gastgeber Wladimir Putin waren auch die Regierungschefs von Japan und Südkorea, ein stellvertretender Ministerpräsident aus China und der Präsident der Mongolei angereist. Insgesamt kamen Vertreter aus 61 Ländern.

Russland hatte insgesamt 32 Investitionsprojekte vorbereitet, für die es Kapital aus seinen asiatischen Nachbarstaaten anziehen will. Als Gesamtvolumen dieser Investitionen gaben die Gastgeber 1,24 Trillionen Rubel – umgerechnet 18 Milliarden Euro – an. Das ist etwas weniger, als bei der Vorgängerveranstaltung vor zwei Jahren vereinbart worden war. Damals waren Projekte im Gesamtwert von umgerechnet 22 Milliarden Euro angeschoben worden.

Nicht alle davon sind Prestigevorhaben wie eine B...

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