11.09.2017 / Ausland / Seite 7

Hoffnung auf Neustart

Im Norden Syriens stehen Kommunalwahlen an, ein Gesellschaftsvertrag soll für Frieden sorgen

Deniz Berg, Derik

Am Anfang seien sie skeptisch gewesen, »weil wir dachten, die Kurden würden einen Teil unseres Landes abspalten und einen eigenen Staat errichten wollen«, erinnert sich Mansur Selum. »Aber es ist nicht so gekommen, und heute arbeiten wir alle am Aufbau des gleichen Gesellschaftssystems. Auch die arabische Bevölkerung bereitet sich intensiv auf die Abstimmung vor«, erklärt er.

Die Wahlen am 22. September, von denen der arabischstämmige Kovorsitzende der verfassunggebenden Versammlung der Föderation Nordsyrien spricht, sind die ersten ihrer Art, seit die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und ihrer Verbündeten 2012 die Kontrolle über große Teile des Nordens Syriens erlangten. »Ich kam gestern aus den arabischen Regio­nen, aus Sirrin und Manbidsch, Tel Abjad und Serekanija zurück, und ich kann sagen: Jeder rechnet mit einer hohen Wahlbeteiligung, und alle hoffen, dass eine Führung gewählt wird, die jenseits von Rassismus und Tribalismus handelt«, so ...

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