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09.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nordea flieht in Euro-Zone

Lucas Zeise

Die größte skan­dinavische Bank Nordea hat am Mittwoch angekündigt, im kom­menden Jahr von Stockholm nach Helsinki umzusiedeln. Das Institut gibt an, sich der Bankenregulierung der Euro-Zone unterwerfen zu wollen, was ihr Einsparungen von 1,1 Mil­liarden Euro bringen soll. Schweden ist zwar in der EU, nicht jedoch – und anders als Finnland – Mitglied der Euro-Zone. Nordea ist in Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark und in den baltischen Ländern tätig und dort überall entweder größte oder zweitgrößte Bank. In Euro-Land beaufsichtigt die Europäische Zentralbank die größten Geldhäuser, in Schweden ist es wie früher die natio­nale Bankenaufsicht. Das klingt, als sei die Kontrolle im gemeinsamen Währungsraum lascher als in Schweden. So ist es wohl auch. Einige Aktienanalysten bei Banken rechneten denn auch vor, dass Nordea mit dem Umzug sechs bis sieben Prozentpunkte weniger Eigenkapital für ihre Geschäfte nachweisen müsse. Da es dem Renommee einer Bank nich...

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