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09.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Projekt mit Nebeneffekten

Anbindung der Krim an das russische Festland: Regierung der Ukraine beschwert sich über Baufortschritt

Reinhard Lauterbach

Russland ist derzeit dabei, ohne größere öffentliche Aufmerksamkeit die Anbindung der Krim an seine Infrastruktur voranzutreiben. Der Bau der 19 Kilometer langen Straßen- und Eisenbahnbrücke zwischen Kertsch und dem russischen Festland geht nach offiziellen Angaben planmäßig und im vorgesehenen Zeitrahmen voran. Der Straßenteil soll nach jetzigem Stand Ende 2018 freigegeben werden, die doppelgleisige Eisenbahnbrücke im Jahr darauf. Ende August sperrten die russischen Behörden für drei Tage den Schiffsverkehr in der Meerenge von Kertsch, weil das zentrale Joch der Eisenbahnbrücke auf Pontons antransportiert und dann mit Hydraulikpumpen Zentimeter für Zentimeter in seine geplante Position gehoben werden musste. Die Opera­tion verlief, wenn man russischen Presseberichten glauben kann, nach Plan. Ungeplant war dagegen ein schwerer Unfall, bei dem Bauarbeiter des Projekts zu Schaden kamen. 19 Monteure ertranken Ende August, als ein 30 Jahre alter Werksbus, der...

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