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09.09.2017 / Inland / Seite 2

»In den Kitas fehlen Tausende Erzieherinnen«

Berliner Senat füllt Lücken mit Berufsanfängern. Für die Fachkräfte bedeutet das noch mehr Arbeit. Gespräch mit Doreen Siebernik

Johannes Supe

»Die Erzieherinnen sind frustriert« – so ist eine Pressemitteilung überschrieben, die Ihre Gewerkschaft, die GEW, am Donnerstag verschickt hat. Die Probleme in den Berliner Kindertagesstätten würden auch im neuen Kitajahr, das gerade begonnen hat, fortbestehen. Was genau läuft schief?

Die Kolleginnen in den Kindertagesstätten leiden darunter, dass Tausende Erzieherinnen in den Berliner Einrichtungen fehlen. Die pä­dagogischen Ansprüche, die die Erzieherinnen umsetzen müssen und die im Berliner Bildungsprogramm festgehalten sind, können die Beschäftigten vielfach nicht erfüllen. Denn sie betreuen zu viele Kinder, sind mit ihrer Gruppe oft allein und können dann nur darauf achten, die Kinder im Blick zu haben. Das frustriert. Dabei sind sie die Gruppe, die wichtige pädagogische Arbeit in der ersten Bildungseinrichtung zu leisten hat.

Auf etwa 157.000 Kinder in Kitas kommen 24.000 ausgebildete Erzieherinnen, dazu noch etwa 5.000 Quereinsteiger. Viele von ihn...

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