06.09.2017 / Sport / Seite 16

Tickende Zeitbombe

American Football zu spielen ist gefährlich. Die US-amerikanische Liga NFL geht mit den gesundheitlichen Risiken jedoch weiterhin sorglos um

Rouven Ahl

US-Präsident Donald Trump findet, dass die Football-Profis der heutigen National Football League (NFL) verweichlicht sind. Das teilte er im Wahlkampf 2016 nach der Bekanntgabe von 50 Regeländerungen mit, welche die Sicherheit der Spieler erhöhen sollen. Vor allem Kopfverletzungen gelten als hoher Risikofaktor für die Gesundheit. Kein Wunder: »Die auf den Kopf einwirkende Kraft bei einer Football-Kollision ist vergleichbar mit der, wenn ein Auto mit Tempo 50 gegen die Wand fährt. Ein Akteur erlebt pro Partie bis zu 60 Kollisionen«, so die Süddeutsche Zeitung Ende Juli.

Trump steht mit seiner Meinung in den USA nicht alleine da. Deswegen vermeidet der Ligavorsitzende, Commissioner Roger Goodell, auch Aussagen, die einen direkten Zusammenhang zwischen dem Sport und Gesundheitsschäden herstellen. Das könnte dem Produkt NFL schaden, welches in der nächsten Saison, die in der Nacht von Donnerstag zu Freitag mit dem Spiel des aktuellen Super-Bowl-Champions New E...

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