06.09.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Feilschen um Billigproduktion

Nordamerikanischer Handelspakt NAFTA wird neu verhandelt. US-Präsident Trump will Produktion zurück ins Land holen – zu Lasten Mexikos

Jörg Kronauer

Kein Durchbruch, nicht einmal nennenswerte Fortschritte zeichneten sich am Dienstag kurz vor dem Ende der zweiten Verhandlungsrunde über das »Nordamerikanische Freihandelsabkommen« (NAFTA) ab. Nach wie vor liegen die Positionen der USA, Mexikos und Kanadas hinsichtlich der Anpassung des 1994 in Kraft getretenen Vertrags weit auseinander. Konsens besteht einzig und allein darin, dass eine solche Anpassung sinnvoll wäre – etwa wegen der rasanten, 1994 noch nicht wirklich berücksichtigten Entwicklung der IT-Technologie. Zudem herrscht auf allen Seiten eine gewisse Unzufriedenheit mit unterschiedlichen Teilen des Abkommens.

Überschattet wurde die Verhandlungsrunde durch mehrmalige Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, einseitig aus dem Vertrag auszusteigen, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden. Insider stellten dabei am Montag verärgert fest, dass Washington zwar lautstark drohe, aber zu wichtigen Aspekten immer noch keine präzisen Vorstellun...

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