05.09.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Streik bei McDonald’s

Britische Gewerkschaft kämpft für höhere Löhne und gegen Mobbing, willkürliche Gehaltskürzungen und sexuelle Belästigung

Christian Bunke, Manchester

Die Sonne war noch längst nicht aufgegangen, da hallten schon Schlachtrufe durch die dunklen Straßen vor den Filialen der Fast-Food-Kette McDonald’s in Cambridge und dem Londoner Stadtteil Crayford. »I believe that we will win« – »Ich glaube, dass wir gewinnen werden«, riefen rund 40 Beschäftigte, als sie den ersten Streik in der Geschichte des Unternehmens auf britischem Boden begannen.

»I believe that we will win«, lautete auch der Slogan der Bewegung für einen Mindestlohn von 15 Dollar in den USA. Es ist kein Wunder, dass die Streikenden bei McDonald’s ihn aufgegriffen haben. Auch sie und ihre Gewerkschaft, die »Bakers and Allied Food Workers Union« (BFAWU), sehen den Streik als Teil eines Kampfes für eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes in Großbritannien auf zehn Pfund pro Stunde.

Derzeit zahlt der Fast-Food-Konzern einen Stundenlohn von 7,60 Pfund für über 21jährige und 4,75 Pfund für Jugendliche. Eine Forderung der Streikenden ist es, diese ...

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