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02.09.2017 / Inland / Seite 4

Gefahr vor Augen geführt

Evakuierung: Kurz vor dem Antikriegstag wurde eine 1,8-Tonnen-Weltkriegsbombe im Frankfurter Westend gefunden

Gitta Düperthal

Es dürfte die größte Evakuierungsaktion der deutschen Nachkriegsgeschichte werden. Eine 1,8 Tonnen schwere Bombe, die in Frankfurt am Main auf dem Unicampus im Westend bei Bauarbeiten entdeckt wurde, versetzt die Stadt in Aufregung. Sonntag früh, ab sechs Uhr morgens, wird in Frankfurt am Main der Ausnahmezustand ausgerufen. Nach Schätzung der Behörden müssen rund 70.000 Menschen ihr Wohngebiet in der Innenstadt Frankfurts verlassen. Erst ab 20 Uhr soll wieder normales Leben im Westteil der Stadt einkehren. Die Entschärfung der britischen HC-4000-Luftmine – auch Wohnblockknacker oder Blockbuster genannt – dürfte sich nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes schwierig gestalten. Das außergewöhnlich Gefährliche an dem Bombenfund sei der hohe Sprengstoffanteil von 1,4 Tonnen, so der Leiter des Dienstes, Dieter Schwetzler, am Mittwoch vor Journalisten. Sie sei konstruiert worden, um Häuser abzudecken und den Weg für Brandbomben freizumachen, die anschließend ...

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