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01.09.2017 / Inland / Seite 8

»Die Ausbildungs­vergütung behielt der Chef erst mal ein«

Überstunden, Wochenendarbeit, cholerische Vorgesetzte: Azubis wird in der Bundesrepublik vieles zugemutet. Gespräch mit Manuela Conte

Johannes Supe

Bei der Berufsausbildung in Deutschland gibt es deutliche Mängel. Azubis müssen regelmäßig Überstunden leisten, etwa zwölf Prozent der Minderjährigen lassen die Unternehmer gesetzeswidrig mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten. Das geht aus dem mittlerweile zwölften Ausbildungsreport des DGB hervor. Die aktuellen Ergebnisse decken sich mit denen der vorangegangen Berichte. Deprimiert es Sie, dass sich fast nichts gebessert hat?

Als Gewerkschaften gehen wir die Sache an, wir regeln die Ausbildung über Tarifverträge oder stoßen andere betriebliche Vereinbarungen an. Doch auch die anderen Akteure müssen aktiv werden. Die Arbeitgeber müssen teils ordentlich draufsatteln, was die Ausbildungsqualität in den Betrieben angeht. Der Politik sagen wir: »Kommt endlich mal auf unser Level und vereinheitlicht die guten Standards, die wir in einigen Bereichen schon haben.« Bisher heißt es von der Politik oft nur, dass etwas angegangen würde. Doch das reicht nicht, da...

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