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31.08.2017 / Inland / Seite 5

Die Jungen gegen die Alten ausspielen

Neoliberaler Thinktank kritisiert Rentenpläne von SPD und CSU als »ungerecht«

Stefan Thiel

Wer nicht über Eigentums- oder zumindest Verteilungsfragen reden möchte, der bemüht gerne das Konstrukt der »Generationengerechtigkeit«. Die derzeit und zukünftig Erwerbstätigen dürften nicht übermäßig zugunsten der Ruheständler mit Steuern und Rentenbeiträgen belastet werden. Böse ausgedrückt: Die Alten sollen nicht auf Kosten der Jungen leben. Es geht also um das klassische »Teile und herrsche«: Jung gegen Alt statt »unten« gegen »oben«.

Um die »Gerechtigkeit« zwischen den Generationen ging es auch auf einer Pressekonferenz der neoliberalen Lobbyorganisation »Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft« (INSM) am Mittwoch in Berlin. Der von den Unternehmerverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanzierte Thinktank hatte beim Wirtschaftsberatungsunternehmen Prognos AG eine Studie in Auftrag gegeben, die belegen sollte, wie »ungerecht« die rentenpolitischen Wahlkampfvorschläge von SPD und CSU sind.

Besorgt zeigte sich INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellen...

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