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31.08.2017 / Inland / Seite 4

Abschiedsformel »Sieg Heil«

Hinweise auf Mitwisserschaft im Prozess gegen Waffendealer des Amokläufers von München. Beide waren offensichtlich extrem rechts eingestellt

Christiane Mudra

Vor dem Landgericht München läuft seit Montag der Prozess gegen den 32jährigen Marburger Philipp K., der zum Auftakt gestanden hat, dem 18jährigen Amokschützen David Ali Sonboly die Tatwaffe und 450 Schuss Munition verkauft zu haben. Mit der Pistole vom Typ »Glock 17« hatte Sonboly am 22. Juli 2016 im Münchner Olympia-Einkaufszentrum acht Jugendliche und eine 45jährige Frau getötet und sich anschließend selbst gerichtet. Vieles deutet darauf hin, das Philipp K. von dem geplanten Amoklauf wusste. Letzteres bestreitet er allerdings. In dem Geständnis, dass er durch seine Verteidiger verlesen ließ, gab er jedoch weitere Waffenverkäufe via »Darknet« zu, die ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft.

An der politischen Gesinnung des Angeklagten bestehen nach dem zweiten Prozesstag am Mittwoch und den Zeugenaussagen mehrerer Ermittlungsbeamter kaum noch Zweifel. Auf Philipp K.s Computer befanden sich demnach Hakenkreuze und ein Bild, das ihn selbst mit Hitler-Konterf...

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