25.08.2017 / Thema / Seite 12

Produktive »Spracharbeit«

Vor 400 Jahren wurde mit der »Fruchtbringenden Gesellschaft« eine ­aristokratische Sozietät gegründet, die Muttersprache und kulturelle Urbanität ­fördern sollte

Arnd Beise

Zum elften Mal schrieb die »Neue Fruchtbringende Gesellschaft (NFG)« dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der »Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache« einen Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse aus. Immer steht er unter dem Motto: »Schöne deutsche Sprache«. Dieses Jahr lautete das Thema: »Himmelblau, grasgrün, rosenrot – Sprache bringt Farbe in unser Leben«. Anglizismen gilt es zu vermeiden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden in zwei Wochen ausgezeichnet. Wir wissen noch nicht, wer gewonnen hat, aber wir wissen, was die Kriterien für die Preisvergabe waren: »Die Arbeiten sollten einen schöpferischen, kreativen und sicheren Umgang mit der deutschen Sprache widerspiegeln. Neben inhaltlicher Originalität und Stilsicherheit ist auch die normgerechte Orthographie ein Bewertungskriterium.« Eine »normgerechte Orthographie« wäre im 17. Jahrhundert noch kein Kriterium gewesen. Denn es gab keine Norm.

Sie womöglich zu ...

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