Der Schwarze Kanal
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29.08.2017 / Ausland / Seite 2

»Quecksilber, Arsen werden freigesetzt«

Der Betrieb eines neuen Kohlekraftwerks in Bangladesch hätte verheerende ökologische Folgen. Gespräch mit Anu Muhammad

Wolfgang Pomrehn

Sie gehören dem regierungsunabhängigen Nationalen Komitee zum Schutz der Energie- und anderen natürlichen Ressourcen Bangladeschs an. Es setzt sich gegen ein neues Kohlekraftwerk im Südwesten Bangladeschs, in Rampal, ein. Warum?

Das Kraftwerk soll in unmittelbarer Nähe der Sundarbans, der größten Mangrovenwälder der Welt, in den Mündungsgebieten von Ganges und Brahmaputra entstehen. Die Wälder schützen in Bangladesch 35 bis 40 Millionen Menschen vor Sturmfluten. Zugleich handelt es sich um ein ökologisch sehr wichtiges und sehr sensibles Gebiet. Die Luft- und Wasserverschmutzung wird schwerwiegende Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt haben. Außerdem muss die Kohle auf Schiffen durch das Delta zum Kraftwerk gebracht werden, und dafür wird der entsprechende Fluss­arm kanalisiert werden müssen. Außerdem wird das Kohlekraftwerk zum Klimawandel beitragen, der mehr Unwetter wie schwere tropische Zyklonen bedeuten wird, die Bangladesch gefährden. Unser Land ge...

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