18.08.2017 / Ausland / Seite 0

IS bekennt sich zu Attentat

13 Tote und mehr als 80 Verletzte sind die vorläufige Bilanz des Anschlags in Barcelona. Katalanische Politiker treten Rassismus entgegen

Mela Theurer, Barcelona

Es war nicht die Frage ob, sondern wann es passiert. Nun markiert der 17. August 2017 eines der schrecklichsten Attentate, das der spanische Staat und die Stadt Barcelona je erlebt haben. Im Herzen der katalanischen Metropole, auf der symbolträchtigen Las Ramblas, raste am späten Nachmittag dieses Tages ein Transporter in die Menschenmenge. 600 Meter das Fahrzeug legte das Fahrzeug auf dem Mittelstreifen der belebten Flaniermeile zurück, bis er am Opernhaus Liceu schließlich zum Stehen kam. Seinen Anfang genommen hatte die Horrorfahrt am oberen Ende des Boulevards, nahe dem berühmten Brunnen von Canaletes. Der Fahrer des Mietfahrzeugs flüchtete zu Fuß. 13 Tote, 15 Schwer- und weitere 70 Verletzte sind die vorläufige Bilanz dieses Attentats.

Mit einem Bekenntnis des sogenannten Islamischen Staats bestätigte sich am späten Abend die Vermutung eines politisch motivierten Attentats. Augenzeugen zufolge handelte es sich um einen offensichtlich unbewaffneten...

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