21.08.2017 / Titel / Seite 1

Die Arroganz der Macht

Washington setzt in Ostasien auf Eskalation. Großmanöver mit 17.500 US-Soldaten simuliert erneut Invasion in Nordkorea

Rainer Werning

Am heutigen Montag wird trotz der anhaltend prekären Sicherheitslage in der Region erneut ein Militärmanöver in Südkorea beginnen. An der Übung »Ulchi Freedom Guardian« (UFG) nähmen 17.500 US-Soldaten teil, gab das US-Verteidigungsministerium am Freitag bekannt. Zusätzlich zu den Truppen beider Staaten schlössen sich auch Soldaten aus Australien, Kanada, Kolumbien, Dänemark, Neuseeland, den Niederlanden und Großbritannien an.

Bei dem Manöver handele es sich laut dem Pentagon »um eine computersimulierte Defensivübung, mit der die Bereitschaft zum Schutz der Region verbessert und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel gewährleistet werden sollen«. Seit Jahren finden in Südkorea US-amerikanisch-südkoreanische Militärübungen statt, von denen neben UFG die meist zwischen Februar und April abgehaltenen Manöver »Foal Eagle« und »Key Resolve« die größten sind. Während im Rahmen von »Foal Eagle« jährlich über 200.000 Soldaten »den Ernstfall« – sprich: d...

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