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19.08.2017 / Inland / Seite 5

Streik gegen Diskriminierung

Einzelhandel: Verdi fordert ein Ende der Ungleichbehandlung der Beschäftigten in Berlin und Brandenburg

Stefan Thiel

Während in den letzten Wochen in etlichen Bundesländern bereits Tarifabschlüsse im Einzelhandel erzielt wurden, geht die Auseinandersetzung in Berlin und Brandenburg in die nächste Runde. Am Montag wird in der Hauptstadt und am Mittwoch in Brandenburg weiterverhandelt. Um im Vorfeld nochmals Druck aufzubauen, hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) die Beschäftigten der Branche in den beiden Bundesländern am Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Bei der zentralen Kundgebung auf der Einkaufsmeile Wilmersdorfer Straße im Berliner Stadtteil Charlottenburg freute sich die zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretärin Erika Ritter über die Streikenden: »Schön, dass wir heute nochmal Rambazamba machen!« Versammelt hatten sich dort etwa 400 Beschäftigte von Ikea, H & M, Thalia, Kaufland, Rewe, Penny, Real, Zara und aus dem Kaufland-Logistiklager im brandenburgischen Lübbenau. Letztere hatten laut Ritter »drei Busse gefüllt« und waren entspre...

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