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16.08.2017 / Inland / Seite 8

»Sicherste Lösung wäre die Stillegung der Anlage«

In Gronau werden 20.000 Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid gelagert. Gespräch mit Matthias Eickhoff

Ben Mendelson

Das Aktionsbündnis »Münsterland gegen Atomanlagen« setzt sich für die Schließung der Urananreicherungsanlage Gronau ein. Auch eine Lagerhalle für Uranmüll wollen Sie dichtmachen. Was genau wird dort aufbewahrt?

Über 20.000 Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid werden dort unter freiem Himmel in ­Containern gelagert. Das sind unvorstellbare Mengen. Dazu kommt Uran, das noch angereichert werden soll – denn die Anlage ist weiterhin in Betrieb und produziert jährlich rund 6.000 Tonnen Uranmüll. Neben dem Freilager steht eine leere Lagerhalle. Eigentlich sollte diese schon 2014 in den Betrieb gehen. Doch vom Betreiber Urenco hieß es vor zwei Wochen, das werde »nicht prioritär angegangen«.

Dabei gehörte diese Halle zum Lagerungskonzept der letzten 15 Jahre. Dort sollte eigentlich abgereichertes Uran – Uranoxid – gelagert werden. Jetzt hat Urenco für uns überraschend, aber mit Zustimmung der Bundesregierung das bestehende Lagerungskonzept aufgekündigt. Das Urano...

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