16.08.2017 / Ausland / Seite 7

Konfrontation im Inselparadies

Gegen den autoritär regierenden Präsident der Malediven formiert sich Bündnis

Thomas Berger

Der Präsident der Malediven, Abdulla Yameen Gayoom, geht immer repressiver gegen die Opposition vor. Selbst ehemalige Mitstreiter, die sich von dem streng konservativen Staatschef und seinem immer autoritäreren Kurs losgesagt haben, müssen sich vor behördlichen Maßnahmen fürchten.

Auch parlamentarische Immunität ist kein Schutz. Zwölf Abgeordnete sind zur Zeit angeklagt. Ihnen wird zur Last gelegt, am 24. Juli ins Parlamentsgebäude eingedrungen zu sein, nachdem dieses auf Weisung der Regierung von Einsatzkräften abgeriegelt und die Opposition des Hauses verwiesen wurde. Nun, so befürchten Kritiker, sei die junge Demokratie in Gefahr. Erst 2008 wurde der 30 Jahre autoritär herrschende Maumoon Abdul Gayoom, Halbbruder des heutigen Staatschefs, durch Wahlen entmachtet.

Yameen hat viele gegen sich aufgebracht. Sogar die regierende Fortschrittspartei (PPM) ist gespalten – in einen dominierenden Flügel, der ihm die Treue hält, und diejenigen, die loyal zu seine...

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