09.08.2017 / Ausland / Seite 6

Schulen bestreikt

Lehrer in Peru sind für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen im Ausstand

Rebecca Feld

Seit fast 60 Tagen befinden sich die Lehrerinnen und Lehrer in Peru im Streik. Der Protest begann am 15. Juni in Cusco und hat sich in den vergangenen Wochen auf das ganze Land ausgeweitet. Für den kommenden Samstag hat die Lehrergewerkschaft SUTEP zur unbefristeten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Auslöser des gewerkschaftlichen Widerstands war ein Vorhaben der Regierung von Präsident Pedro Pablo Kuczynski. Unter dem Deckmantel der »Leistungsbewertung« soll es regionalen Regierungen erleichtert werden, Lehrer zu entlassen, anstatt wie behauptet sie zu fördern.

Die Lehrer kämpfen für sichere Arbeitsbedingungen, eine Erhöhung des Bildungsetats und gegen Privatisierungen in diesem Bereich. Außerdem fordern sie höhere Gehälter und Renten, vielerorts wird zudem die Verbeamtung verlangt, denn damit verbunden sind mehr Rechte sowie zusätzliche staatliche Leistungen. Zur Zeit liegt das Einkommen eines angestellten Lehrers bei etwa 1.200 Soles (325 Euro), das eine...

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