04.08.2017 / Inland / Seite 4

Giftige Seifenoper im Wahlkampf

AfD-Spitze zerlegt sich weiter. Politische Ablenkungsmanöver scheitern

Markus Bernhardt

Es läuft aktuell nicht gut für die AfD. Mitten im Bundestagswahlkampf ist die rechte Partei tief zerstritten. Dies geht inzwischen so weit, dass sich deren Spitzenpersonal untereinander der Lüge und Rufschädigung bezichtigt. Zuvor hatte der AfD-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Alexander Gauland im Gespräch mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) behauptet, Parteichef Jörg Meuthen habe ihm berichtet, dass die Parteichefin Frauke Petry versucht habe, dessen neue Beziehung durch Telefonanrufe zu zerstören.

Petry sagte daraufhin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom Mittwoch mit Blick auf Gauland und Meuthen, es sei »bedauerlich, dass die beiden im Wahlkampf Unwahrheiten verbreiten, die einzig der Rufschädigung dienen sollen«. Der gescholtene Meuthen sagte wiederum der FAZ, er habe sich »zu überhaupt keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise zu diesem Vorgang öffentlich geäußert« und auch weiterhin nicht die Absicht, dies zu tun.

Unterdessen lei...

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