Schwarzer Kanal
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03.08.2017 / Feuilleton / Seite 11

Ab und zu ein Achterl Rotwein

... das muss schon drin sein. Franz Schuhs Betrachtungen über das Glück

Jakob Hayner

Mit dem Glück ist es eine schwierige Sache. Meist verhält es sich so, dass jene, die es haben, es nicht brauchen können, und die, welche es brauchen könnten, es nicht haben. Doch manch einer, der Glück hatte, kann es auch gebrauchen, um davon zu erzählen. So einer ist Franz Schuh. Der Wiener Schriftsteller und Essayist versammelt in seinem neuesten Band »Fortuna. Aus dem Magazin des Glücks« Miniaturen zum Thema. »Ich schreibe über das Glück, erstens, weil ich Glück hatte« und »zweitens, weil ich den Eindruck habe, dass das Glücksstreben alle Menschen gemeinsam haben, dass aber das Glück die Menschen auch voneinander trennt, weil nicht alle, wahrscheinlich nur die wenigsten Menschen halbwegs glücklich sind«, so Schuh. Das Buch ist im Frühjahr zu seinem 70. Geburtstag erschienen. Das ist ein Alter, in dem ein Rückblick auch angemessen erscheint.

Schuhs Miniaturen umfassen Beobachtungen aus der Geschichte der Philosophie, beispielsweise warum sich Immanuel K...

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