03.08.2017 / Inland / Seite 8

»Erstmals wurde Zahl der Leiharbeiter reduziert«

Vor einem Jahr beendeten Ameos-Beschäftigte ihren ­langen Streik gegen weitere Auslagerungen. Ein Gespräch mit Michael Krömker

Johannes Supe

Genau ein Jahr ist es her, dass ein Arbeitskampf in den beiden Häusern der Ameos-Klinikgruppe in Osnabrück und Hildesheim endete – nach 46 Streiktagen. Sie kämpften damals dafür, der Auslagerungswut des Unternehmens Einhalt zu gebieten. Erreicht haben Sie neben einer Lohnerhöhung einen dreijährigen Kündigungsschutz für die direkt im Klinikum angestellten Beschäftigten und die Überführung von 50 der 280 eingesetzten Leiharbeiter in den Mutterkonzern. »Was wir da rausgeholt haben, ist ein großer Erfolg«, sagten Sie damals. Sehen Sie es heute immer noch so?

Ja, ich würde es immer noch so sagen. Die drei Jahre Kündigungsschutz haben uns mächtig geholfen. Es gab im vergangenen Jahr keine Entlassungen. Sukzessive kommen auch die 50 Leute in den Mutterbetrieb. In Osnabrück und Hildesheim werden je drei pro Quartal übernommen. Mit dem Ergebnis von damals ist es uns erstmals gelungen, die Zahl der Leiharbeiter, die bei uns eingesetzt werden, zu reduzieren. Mittler...

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